Neuer Marienloh-Aufkleber

Das Marketing der Stadt Paderborn gibt seit einigen Jahren einen Aufkleber heraus, der die Silhouette markanter Gebäude der Kernstadt zeigt, darunter ist in Großbuchstaben der Name der Stadt zu lesen. Dieser erfreut sich großer Beliebtheit und war Impuls für den Ortsheimatpfleger von Marienloh, Ralf-Peter Fietz, es für den Ortsteil in gleicher Weise zu tun: „Der Gedanke kam mir sofort, als ich den Paderborner Aufkleber zum ersten Mal sah. Die Konzeption und Erstellung der Grafiken auf Basis von Fotos waren aufwendiger, als erwartet. Aber nun ist er fertig und ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden“ sagt er, und weiter: „Ich danke dem Marketing der Stadt, das die Verwendung der Idee freigab und mir mit einigen Tipps geholfen hat sowie der Firma Lichtenstein Medien aus Büren-Ahden, die beratend unterstützte und schließlich die erste Auflage fertigte.“

Gebäudesilhouette Marienlohs als Aufkleber
Gebäudesilhouette Marienlohs als Aufkleber

Der Marienloher Aufkleber hat, genau wie sein Vorbild, das Format 7cm x 30cm und zeigt links das Ortswappen in Farbe, daran anschließend eine Auswahl der ortsprägenden Gebäude in schwarzweiß: das historische Backhaus vom Juliashof (um 1750), das heute auf dem Schützenplatz steht, den Turm der Pfarrkirche St. Joseph (1848), das denkmalgeschützte höfische Wohnhaus der Familie Mertens-Tallmeier (1912), das Feuerwehrhaus (2002), das denkmalgeschützte Herrenhaus bzw. „Marienloher Schloss“ am Senneweg (1752), das im Hundertwasserstil renovierte Stromhaus im Ortskern (1912) sowie das Sportheim Breite Bruch (2000). „Mit dieser Auswahl werden historische und moderne Gebäude direkt nebeneinander gestellt. Es gab noch weitere Kandidaten, die ich in der näheren Auswahl hatte, aber der Platz ist begrenzt gewesen. Ich hoffe, Marienloh mit diesen 7 Gebäuden gut repräsentiert zu haben“, so der Ortsheimatpfleger zu seiner Arbeit.

Interessierte können den Aufkleber zum Selbstkostenpreis von 2,- Euro beim Ortsheimatpfleger Ralf-Peter Fietz erwerben, es gibt nur noch wenige Restexemplare. Auf Nachfrage kann er in einem größeren Format bis zu einer Breite von 1,50m hergestellt werden, Informationen dazu gibt es ebenfalls bei R.-P. Fietz.