Leserbrief mit Bezug zum Artikel im WV v. 08.01.21: „Scharfe Kritik am neuen Gesetzentwurf zur Windkraft“

DER Lobbyverband der Windkraft, LEE NRW (Landesverband Erneuerbare Energien NRW e. V.), verfasste eine scharfe Kritik am neuen Gesetzesentwurf des Landes NRW und sendete einen öffentlichen Brief an Ministerin Ina Scharrenbach, gezeichnet von Kerstin Haarmann, Daniel Saage und Jürgen Wrona.

Hierüber berichtete die Neue Westfälische am 07.01.21 und das Westfälische Volksblatt am 08.01.21.

Unser Ortsheimatpfleger schrieb dazu folgenden Leserbrief, der auch bald in den Zeitungen zu lesen sein wird.

Sehr geehrte Kerstin Haarmann, Daniel Saage und Jürgen Wrona, worüber regen Sie sich eigentlich auf? Es gibt keine Anti-Windkraft-Ideologen, die gegen die Windkraft im Allgemeinen und gegen jedes einzelne Windrad sind. Aber es gibt durchaus in ihrer Lebensqualität und Gesundheit geschädigte Bürger, denen man einen Windpark fast in den Garten gebaut hat. Diese sind natürlich in der Minderheit, das stimmt, jedoch sind es trotzdem nicht wenige. Ja genau, diese Menschen sind ebenfalls „Hardliner“, und zwar in Bezug auf das Leben in Ihren Häusern und Gärten unter dem Einfluss der Windparks.

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Leserbrief unseres Ortsheimatpflegers zu den geplanten Windkraftanlagen

Unter der Überschrift "Gesundheit und Nachtruhe bedroht - Windkraft-Pläne stoßen auf Widerstand" wurde der folgende Leserbrief am 17. September im Westfalen-Blatt veröffentlicht. Er bezieht sich auf den Artikel „Windpark für 30 Millionen Euro“ vom 01.09.2020 - gemeint ist der Windpark in Bad Lippspringe:

Wenn Sie, Herr Konrad Rudolphi, als Sprecher der Flütwind Projekt GmbH mir „mögliche Ängste vor den neuen Windrädern“ nehmen möchten, dann geht das am besten, indem Sie diese 250m Riesen nicht vor unserer Haustür in Marienloh aufbauen. Die zitierten zehn Gutachten jedenfalls, die nicht aus reiner Fürsorge für Mensch und Natur erstellt wurden, sondern im Rahmen des Antragsverfahrens nötig sind, können mir und uns Marienlohern die „Ängste“ vor allen negativen Auswirkungen dieses Windparks und insbesondere vor der WEA1 nicht nehmen.
Was habe ich zu erwarten von Gutachten, die im Auftrag der Flütwind Projekt GmbH angefertigt wurden und von denen sogar einige durch einen der Gesellschafter dieser GmbH selbst erstellt wurden? Aber vielleicht bieten Sie schon zum jetzigen Zeitpunkt – vor dem Bau Ihres Windparks – ein Seminar zur Windrad-Angstbewältigung in Form einer Busfahrt in den Südosten unseres Kreises an, Richtung Lichtenau oder Fürstenberg, mit Picknick in 1000m Entfernung von den zahlreichen Windrädern dort und unter Begleitung von Psychologen, am besten je einem pro Teilnehmer.

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Bad Lippspringer Windräder - Marienloh wird nie mehr so sein, wie es einmal war!

Information über den neu entstehenden Windpark
auf Lippspringer Gebiet in unmittelbarer Nähe zu Marienloh
(letzte Aktualisierung: 16.11.2020)

Windrad - Abstände zur Bebauung
 

Liebe Marienloher,

vor rund 3 Jahren haben viele von euch in der Offenlegungsphase des Entwurfs des sachlichen Teil-Flächennutzungsplans „Windenergie“ der Stadt Bad Lippspringe einen Einspruch formuliert. Diese in Summe vielen Einsprüche wurden allesamt mit Abstimmungsergebnissen von jeweils 34:0 im Rat der Stadt Bad Lippspringe vom Tisch gewischt und die Planungen ohne die geringsten Änderungen verabschiedet!!

Kaum war der neue Flächennutzungsplan wirksam, haben die Investoren (die Flütwind Projekt GmbH aus Bad Lippspringe) auch schon 6 Windräder beantragt. Das zeigt, wie sicher sie bzgl. der Festsetzung des Flächennutzungsplanes schon im Vorfeld waren, um das Geld für detaillierte Planungen und Gutachten auszugeben, damit die Dinge dann im Eiltempo umgesetzt werden können.

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